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Welchen Spielturm soll ich nehmen?

Welchen Spielturm soll ich nehmen?

Wonach soll ich gehen, wenn ich den richtigen Spielturm für meine Kinder auswählen will?

Was sind die Kriterien, anhand derer ich die verschiedenen Angebote von Kinder Spieltürmen unterscheiden kann?

Neben dem Aussehen, der Größe und den Anschaffungskosten des Spielturms ist die erste Frage immer, welchen Einsatzbereich hat der Spielturm.

Es werden hierbei zwei Einsatzbereiche unterschieden:

  1. Spielturm für den privaten Bereich
  2. Spielturm für öffentliche Spielplätze

In dieser Betrachtung soll es vorwiegend um Spieltürme gehen, die für den privaten Bereich, sprich für die eigenen Kinder im eigenen Garten gedacht sind.. Für beide Einsatzbereiche gibt es unterschiedliche DIN-Normen. Die Sicherheitsaspekte der Spielgeräte für den privaten Bereich werden in der DIN EN 71 beschrieben. Spielgeräte für den öffentlichen Bereich (öffentliche Spielplätze, Kindergärten, Schulhöfe, für Vereine, für Restaurants, etc.) werden in der DIN EN 1176 behandelt.

Für den Einsatzbereich von Spielgeräten im Privaten Bereich gelten andere Vorgaben und Beanspruchungen als für Spielgeräte im Öffentlichen Bereich.

Für welchen Einsatzbereich die Spieltürme, Rutschen und Schaukeln auch gedacht sind, in jedem Fall sollten die Spielgeräte TÜV geprüft sein.

Spieltürme für den privaten Bereich sind TÜV geprüft nach der DIN EN 71.

Achten Sie vor dem Kauf darauf, dass in der Beschreibung des Spielturms auf diese TÜV Zertifizierung hingewiesen wird.

Das Spielgerät als ganzes, also sowohl der Spielturm selbst, als auch die Rutsche und die Anbauschaukel muss diesen Kriterien entsprechen.

Wichtige Merkmale für ein TÜV geprüfter Spielturm sind:

  • solide Dimension der verwendeten Holzteile
    • die senkrechten Balken des Spielturms und der Schaukel sollten 9x9 cm stark sein
    • waagrechte Rahmenschenkel sollten eine Stärke von 4 cm haben
    • die verwendeten Bretter sollten 2 cm Dicke haben
  • stabile Bodenanker
    • es gibt sowohl Bodenanker zum Einbetonieren als auch zum Eindrehen ins Erdreich (siehe auch hier)
    • Der Spielturm und die Schaukel dürfen nicht nur einfach auf den Boden aufgestellt werden, sondern sollen auch gegen Umkippen gesichert werden. Im Lieferumfang von dem Spielturm sollen daher die passenden Bodenanker mit enthalten sein.
  • dauerhafte Holzart
    • Das Holz der Spieltürme und Schaukeln muss einige Jahre der Witterung ausgesetzt überdauern, ohne durch Fäulnis Schaden zu nehmen. Dafür eignet sich sowohl die kesseldruckimprägnierte Kiefer als auch eine von Natur aus dauerhafte Holzart wie beispielsweise die Douglasie oder die Lärche. Diese beiden Holzarten sind bereits von Natur aus recht dauerhaft und benötigen keine zusätzliche Imprägnierung. (sie auch hier)
    • Unbehandelte Holzarten mit geringer Dauerhaftigkeit wie beispielsweise Fichte sind nicht für den Einsatz als Spielgeräte im Außenbereich geeignet.
  • solide Rutsche
    • Die Rutsche soll ebenfalls, wie der gesamte Spieltürm, TÜV zertifiziert sein nach DIN EN 71.
    • Besonders geeignet für die Rutsche ist ein dauerhafter und UV-Licht beständiger HDPE Kunststoff. Dieser HDPE Kunststoff ist glasfaserverstärkt.
    • Die Rutsche sollte eine Belastbarkeit von 70 kg haben. Es hat sich gezeigt, dass geringere Belastbarkeiten von beispielsweise 50 kg im Laufe der Zeit brechen können, wenn es beim spielen auch mal hoch hergeht.
    • Gute Rutschen haben auf der Rückseite einen Wasseranschluss, so dass die Rutsche im heißen Sommer auch mal als Wasserrutsche genutzt werden kann. Die Kinder werden ihre helle Freude haben.
  • stabile Handgriffe
    • Stabile Handgriffe im Leiterbereich des Kletterturms, sowie im Bereich der Rutsche sind Voraussetzung für sicheres Spielen.
  • Abdeckkappen
    • überstehende Bolzen und Schraubenköpfe müssen mit Abdeckkappen spielsicher verdeckt sein
  • stabile Verbindungsbeschläge für die Anbauschaukel
    • Eine Schaukel, die direkt an den Spielturm angebaut wird, soll mit einem soliden Metallwinkel an dem Spielturm befestigt werden. Auch die Verbindung der zwei aufrecht stehenden Balken der Schaukel sollen am oberen Ende mit einem soliden Metallwinkel den waagrechten Schaukelbalken verbinden.
    • einfache Verbindungen mit einer Schraube und einem Brett sind nicht geeignet, die Bewegungen, die beim Schaukeln entstehen, aufzunehmen.
  • stabile Schaukelsitze
    • Gute Schaukelsitze haben eine Belastbarkeit von 70 kg. Schaukelsitze mit geringerer Belastbarkeit (beispielsweise 50 kg) sind weniger zu empfehlen.

 

Erweiterbarkeit und individuelle Zusammenstellung

So wie jedes Kind einzigartig ist und jeder Garten auch seine individuelle Größe und Anordnung hat, sollte sich der Spielturm ganz individuell den Anforderungen anpassen.

Wie lang darf die Rutsche des Spielturms sein?

Die häufigsten zwei Längen der Rutschen für einen Spielturm sind ca. 2,90 m und 2,30 m. Vor der Rutsche soll gemäß den Sicherheitshinweisen in der Montageanleitung noch ausreichend Platz sein für den Sicherheitsbereich.

Je nachdem, ob die Rutsche 2,90 m lang ist oder 2,30 m unterscheidet sich auch die Höhe von dem Podest des Spielturms. Bei einer Länge der Rutsche vom 2,90 m beträgt die Podesthöhe 1,45 bis 1,50 m. Bei einer Länge der Rutsche von 2,30 m beträgt die Podesthöhe 1,20 m bis 1,25 m.

Zu der Grundfläche des Spielturm muss noch der Sicherheitsabstand von 2 m rings um das Spielgerät eingeplant werden.

Für Kinder, die sehr gerne klettern, ist eine Kletterwand mit Klettersteinen und Griffen eine sehr schöne Ergänzung zu einem Spielturm.

Viele Spieltürme werden mit einer Schaukel kombiniert. Wahlweise stehen hier Anbauschaukeln mit einem Schaukelsitz oder mit zwei Schaukelsitzen zur Verfügung.

Individuelles Spielzubehör wie ein Fernrohr, ein Lenkrad, eine Glocke, ein Briefkasten, eine Maltafel oder eine Fahne ergänzen den Spielturm und bieten zuzsätzliche Spielmöglichkeiten. In der Fantasiewelt der Kinder wird so der Spielturm zu einer Ritterburg, einem Schiff und vieles mehr.

Ein Spielturm wächst auch mit der Zeit und passt sich den Bedürfnissen der Kinder an. Die Kinder können den Spielturm immer wieder neu entdecken, wenn noch zusätzliche Spielmöglichkeiten oder Klettermöglichkeiten mit der Zeit hinzu kommen.

 

 

 

 

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