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Spielgeräte für Öffentliche Spielplätze
- Was zeichnet die Hy-Land Spieltürme für den öffentlichen Bereich besonders aus?
- Für welche Einsatzorte sind die Hy-Land Spieltürme geeignet?
- Sind die Hy-Land Spieltürme nach der Norm DIN EN 1176 für öffentliche Spielplätze zertifiziert?
- Muss ich ein Spielgerät für öffentliche Spielplätze nehmen oder reicht auch ein einfacher?
- Wie unterscheiden sich die Holzarten bei den Hy-Land Spieltürmen?
- Welche Sicherheitsabstände und Fallschutzanforderungen müssen bei Hy-Land Spieltürmen eingehalten werden?
- Welche Spielmöglichkeiten bieten die Hy-Land Spieltürme – und wie fördern sie Bewegung und Motorik
- Welche Varianten und Größen gibt es bei den Hy-Land Spieltürmen
- Wie lange hält ein Hy-Land Spielturm und wie wird er gepflegt?
- Welche Anforderungen muss ein sicheres Federtier für den öffentlichen Spielplatz erfüllen?
- Welche Vorteile bietet ein Federtier für die kindliche Entwicklung?
- Welche Montagearten gibt es für Federtiere – Aufdübeln oder Einbetonieren?
- Aus welchen Materialien bestehen die Federtiere und worin unterscheiden sich die Serien?
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Welche Sicherheitsabstände und Fallschutzanforderungen müssen bei Hy-Land Spieltürmen eingehalten werden?
1. Sicherheit ist Pflicht: Spielgeräte für den öffentlichen Raum unterliegen klaren Regeln
Wer auf einem öffentlichen Spielplatz ein Spielgerät wie den Hy-Land Spielturm aufstellen möchte, sei es in einer Kita, Schule, Gemeinde oder Gastronomie, trägt eine hohe Verantwortung. Kinder sollen dort sicher spielen, toben und entdecken können. Damit das gewährleistet ist, gelten in Deutschland und Europa verbindliche Sicherheitsnormen. Für alle öffentlich zugänglichen Spielplätze schreibt die DIN EN 1176 konkrete Anforderungen an:
- Sicherheitsabstände zu anderen Objekten,
- Größe und Beschaffenheit der Fallräume,
- geeignete Fallschutzmaterialien,
- sowie die korrekte Montage und Verankerung des Geräts.
Diese Anforderungen gelten selbstverständlich auch für alle Hy-Land Spieltürme, die vollständig TÜV-geprüft und DIN EN 1176-zertifiziert sind.
2. Sicherheitsabstände: mindestens 2,00 Meter in jede Richtung
Rund um jedes Spielgerät, insbesondere bei Klettergeräten und Spieltürmen wie den Hy-Land Modellen, muss ein freier Bewegungsbereich eingehalten werden. Dieser dient als Sicherheitszone, in der Kinder im Fall eines Sturzes gefahrlos landen können, ohne auf Hindernisse zu treffen.
🔸 Grundregel laut DIN EN 1176:
- 2,00 m freier Sicherheitsabstand in alle Richtungen vom äußeren Rand des Geräts
- Keine Hindernisse wie Zäune, Mauern, Bänke, Laternen, Fundamente, Hecken oder Spielzeugkisten im Sicherheitsbereich
Dieser Abstand gilt horizontal, das bedeutet: Vom äußersten Bauteil eines Spielturms (z. B. einer Rutsche oder Plattformkante) müssen auf jeder Seite 2,00 Meter Fläche zusätzlich freigehalten werden.
Beispiel:
Ein Hy-Land Spielturm misst inklusive Anbauschaukel 4,00 m in der Breite. Der
benötigte Platz inkl. Sicherheitsabstand beträgt dann mindestens 8,00 m.
3. Zusätzlicher Freiraum bei beweglichen Elementen
Bei beweglichen Spielgerätekomponenten wie Schaukeln, Wippen oder Seilbahnen gelten erweiterte Sicherheitszonen. Für die Hy-Land Spieltürme bedeutet das:
- Bei Anbauschaukeln muss der Bereich vor und hinter der Schaukel frei bleiben: Exakt ist es 3,90 m von Mitte Schaukelbalken nach vorne und nach hinten.
Die genauen Maße sind jeweils modellabhängig und in der Montageanleitung exakt aufgeführt. Holz-Heider stellt die Montageanleitungen vorab als PDF zur Verfügung - so lässt sich der Platzbedarf bereits vor der Bestellung genau prüfen. Außerdem wird der Sicherheitsbereich auch als vermasste Zeichnung bei jedem Hy-Land Spielgerät gezeigt.
4. Fallschutz: Was ist vorgeschrieben?
Die Norm DIN EN 1176 schreibt nicht nur freie Sicherheitsräume vor, sondern auch einen geeigneten Fallschutzboden, der die Aufprallenergie bei einem Sturz abfedert. Die Wahl des richtigen Fallschutzes hängt von der maximalen freien Fallhöhe des Spielgeräts ab.
🔸 Hy-Land Spieltürme: typische Fallhöhen
- Plattformhöhen: ca. 1,50 m
- Rutschen- und Kletterelemente: bis zu 1,5 m je nach Modell
Laut Norm ist bei Fallhöhen über 60 cm ein stoßdämpfender Bodenbelag erforderlich.
5. Zulässige Fallschutzmaterialien für Hy-Land Spieltürme
Je nach Standort, Budget und gewünschtem Pflegeaufwand können verschiedene Materialien als Fallschutz verwendet werden:
|
Material |
Mindestschichtdicke |
Eignung für |
|
|
|
|
|
Holzhackschnitzel (zertifiziert) |
mind. 30 cm verdichtet |
Sehr gute Stoßdämpfung, natürliche Optik |
|
Rindenmulch (zertifiziert) |
mind. 30 cm verdichtet |
Günstig, aber pflegeintensiver |
|
Sand / Feinkies |
mind. 30 cm verdichtet |
Günstig, pflegeintensiv bei Regen |
|
Gummigranulatplatten (zertifiziert) |
je nach Fallhöhe 40-90 mm |
Hoher Komfort, dauerhaft, barrierefrei |
|
Fallschutzmatten (nach HIC-Wert zertifiziert) |
modellabhängig |
Ideal für barrierefreie Spielplätze, langlebig |
Für hoch frequentierte öffentliche Spielplätze sind zertifizierte Holzhackschnitzel oder Gummigranulatplatten besonders empfehlenswert. Beide Varianten sind DIN EN 1176-konform und bieten zuverlässigen Schutz bei Stürzen.
6. Wie groß ist der Fallschutzbereich bei Hy-Land Spieltürmen?
Der Fallschutzbereich ergibt sich aus der Gerätegröße + den Sicherheitsabständen + der Fläche für Anbauelemente wie Rutschen und Schaukeln. Er muss vollständig mit einem geeigneten Fallschutzmaterial belegt sein.
Beispiel für ein Hy-Land Modell mit Rutsche und Anbauschaukel:
- Grundfläche des Geräts: ca. 4,00 × 2,50 m
- Sicherheitsabstand: je 2,00 m in alle Richtungen
- Fläche für Fallschutz: ca. 8,00 × 6,50 m = 52 m²
Alle Hy-Land Modelle enthalten in der Montageanleitung eine grafische Darstellung des Fallschutzbereichs, sodass Sie bei der Planung nichts übersehen.
7. Muss der Fallschutz regelmäßig gewartet werden?
Ja, unbedingt! Die DIN EN 1176 schreibt auch vor, dass der Fallschutz regelmäßig auf Funktionsfähigkeit kontrolliert und gewartet werden muss.
Das bedeutet:
- Bei Schüttmaterialien (z. B. Hackschnitzel): regelmäßig auflockern und auffüllen
- Bei Gummimatten oder Fallschutzplatten: Sichtkontrolle auf Risse oder Ablösungen
- Reinigung und Entfernung von Fremdkörpern, z. B. Äste, Müll, Glasscherben
Diese Maßnahmen erhöhen nicht nur die Sicherheit, sondern sind auch im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht des Betreibers verpflichtend.
8. Fazit: Normgerechte Sicherheit mit Hy-Land Spieltürmen
Wenn Sie einen Hy-Land Spielturm aufstellen möchten, können Sie sich darauf verlassen, dass alle Sicherheitsanforderungen bereits im Produktdesign berücksichtigt sind. Dennoch ist es entscheidend, dass Sie bei der Planung und Montage die Sicherheitsabstände und Fallschutzanforderungen der DIN EN 1176 genau einhalten.
Ihre Vorteile mit Hy-Land:
- 2,00 m Sicherheitsabstand rund um das Gerät
- modellabhängige Fallschutzempfehlungen in der Anleitung
- umfangreiche Planungsgrundlagen vorab als Download
- Kombination mit zertifizierten Schaukelsitzen und Zubehör möglich
- Rechtssicherer Betrieb auf öffentlichen Flächen wie Schulen, Kitas oder Gastronomie
So schaffen Sie einen Spielplatz, der sicher, langlebig und normgerecht ist - für unbeschwerten Spielspaß über viele Jahre hinweg.
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Bei Hy-Land Spieltürmen müssen rund um das Spielgerät mindestens 2,00 m Sicherheitsabstand eingehalten werden, ganz gemäß der Norm DIN EN 1176 für öffentliche Spielplätze. Zusätzlich ist ein geeigneter Fallschutzbelag erforderlich, z. B. bis 1,50 m Fallhöhe: Sand, Holzhackschnitzel oder Gummiplatten. Die genaue Größe des Fallschutzbereichs hängt vom jeweiligen Modell ab und ist in der Montageanleitung beschrieben. Auch bei Anbauschaukeln gelten spezielle Zonen. Wichtig: Der Fallschutz muss regelmäßig gewartet werden. So garantieren Sie rechtssicheren Betrieb und maximale Sicherheit auf öffentlichen Flächen wie Kitas, Schulen oder Spielplätzen.